St.-Josef-Schule Westönnen

Elternbriefe

Brief an Kinder und Eltern vom 28.4.2020

 

Liebe Kinder!

Wir vermissen Euch! Sehr sogar!

Schule ohne Kinder macht einfach keinen Spaß!

Damit wir alle das Gefühl haben, trotz dieser ungewöhnlichen Zeit zusammen zu sein, möchten wir mit Euch zusammen ein Projekt durchführen, was uns auch später noch an diese schwierige Zeit erinnert:

Der Förderverein hat für jedes Kind und jeden Lehrer eine Mini-Leinwand besorgt, die eure Lehrerinnen mit einem Herz versehen haben. Wir möchten euch bitten, das Herz und den Hintergrund so zu gestalten, wie es euch gerade einfällt. Euren Namen schreibt bitte auf die Vorderseite unten rechts- wie ein echter Künstler.

Ihr könnt mit Wasserfarben, Acrylfarben, Bunt- oder Filzstiften malen. Ihr könnt es bekleben oder mit Glitzer bestreuen. Macht es so, wie ihr wollt!

Wenn Ihr das Herz schön gestaltet habt, lasst uns das Bild auf den bekannten Wegen wieder zukommen. Wir werden daraus eine tolle Collage herstellen, die wir in der Aula ausstellen wollen.

Liebe Eltern,

wir möchten Sie bitten, die Kinder bei diesem Projekt zu unterstützen. Es wird sicher wunderschön!

Zu der schrittweisen Öffnung der Schulen, welcher am Montag mit der vierten Klasse starten soll, sind sicher auch bei Ihnen viele Fragen offen.

Da auch wir als Schule an die Weisung der Schulaufsicht und des Ministeriums gebunden sind, kann ich Ihnen diesbezüglich keine neuen Informationen geben.  Bis heute liegen uns von dort keine neuen Erlasse vor.

Sobald wir nähere Informationen erhalten, werden wir die entsprechenden Maßnahmen umsetzen und Ihnen unser Vorgehen mitteilen

Vielen Dank, für Ihre Geduld und Mitarbeit und für ihr Entgegenkommen!

   Herzliche Grüße

   Ursula Steinhoff

    -komm. Schulleiterin-

 

 

 

 

 

 

Elternbrief vom 24.4.2020

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

nach dem Erlass der Schutzmaskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen, wird die Frage nach dem Tragen einer Maske in der Schule – in der Notbetreuung und im geplanten Präsenzunterricht der 4ten Klasse- immer lauter:

Wir empfehlen Ihnen und den Kindern immer dann einen Mund- Nasenschutz zu tragen, wenn das Einhalten der Abstandregeln nicht gut möglich ist: In den Freispielphasen, in den Pausen, beim Einkaufen, im Bus, ….

Eine Maske - auch eine selbstgenähte-  schützt im Wesentlichen vor der sogenannten Tröpfcheninfektion. Wenn also in einer Gruppe von Menschen ein Virusträger plötzlich kräftig niest oder hustet können die mikroskopisch feinen Tröpfchen bis zu zwei Meter in der Umgebung herumfliegen und von anderen Menschen eingeatmet werden. Niemand weiß, ob sein Gegenüber Virusträger ist. Die Dunkelziffer noch nicht registrierter Fälle ist wahrscheinlich sehr hoch. Es kann bis zu 14 Tage dauern, bis man sich krank fühlt, oder man ist sogar infizierter Überträger und fühlt sich gesund. Dies trifft vor allem auf die Kinder zu, die trotz Infektion häufig gar nicht krank werden oder nur leichte Erkältungsbeschwerden haben.

Das Prinzip der Maske besteht in einer Ablenkung des Atemstroms von der frontalen Ausbreitung weg nach oben/unten und seitlich. Einen sicheren Schutz vor einer Infektion kann die Mund-Nasen-Maske allerdings nicht bieten. Sie stellt im Gesamtpaket der Maßnahmen der Hygiene und Kontaktvermeidung eine zusätzliche Schutzmöglichkeit dar.

Zur Zeit gibt es leider keine Masken zu kaufen. Anleitungen zum Selbermachen von Masken gibt es im Internet. Auch die Initiative www.corona-maske werl.de gibt auf ihrer Homepage Erklärungen zur Herstellung und Nutzung eines Mund Nasen-Schutzes.

Wir würden uns freuen, wenn Sie es möglich machen könnten, Ihr Kind vor dem Aufenthalt in der Schule mit einer Maske auszustatten. Achten Sie dabei bitte darauf, dass die Masken regelmäßig gereinigt werden, und dass die Kinder mit der Handhabung vertraut sind.

Einige wenige Masken liegen für den Notfall hier in der Schule bereit.

Bitte bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

   Ursula Steinhoff

-komm. Schulleiterin-